Wenn Ihr Kind ein Medikament einnehmen muss und Sie sich nicht sicher sind, ob die Dosis stimmt, fragen Sie zunächst den verordnenden Arzt um Rat
Als Nebenwirkungen von Methylphenidat werden vor allem Appetitmangel und Schlafstörungen genannt. Diese lassen sich durch eine geringere Dosierung oder durch Änderung des Einnahmezeitpunkts vermindern oder beseitigen. In der Regel sollte das Medikament vor allem morgens und nachmittags seine Wirkung entfalten, um die Mitarbeit in der Schule und bei den Hausaufgaben zu erleichtern. Tics (abnorme wiederholte Bewegungen oder stimmliche Äußerungen) können durch Psychostimulanzien ausgelöst oder verschlechtert, manchmal aber auch verbessert werden.
Zu Beginn der Behandlung können leichte Kopf- oder Bauchschmerzen sowie Schwindelgefühle auftreten. Diese Nebenwirkungen lassen aber meistens nach wenigen Tagen nach.
Antriebsminderung, traurige Verstimmung, Weinerlichkeit, Ängstlichkeit sind zumeist Zeichen einer zu hohen Dosierung.
Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Reinhardt,
ehem. Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Universität München
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19.11.2008, aktualisiert am 05.09.2011
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