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ADHS – hyperaktive Kinder: Welche Nebenwirkungen kann Methylphenidat haben?

Welche Nebenwirkungen kann Methylphenidat haben? Wie unterscheide ich sie von Dosierungsproblemen? Aus der "Experten-Sprechstunde Kinderkrankheiten"


Wenn Ihr Kind ein Medikament einnehmen muss und Sie sich nicht sicher sind, ob die Dosis stimmt, fragen Sie zunächst den verordnenden Arzt um Rat

Als Nebenwirkungen von Methylphenidat werden vor allem Appetitmangel und Schlafstörungen genannt. Diese lassen sich durch eine geringere Dosierung oder durch Änderung des Einnahmezeitpunkts vermindern oder beseitigen. In der Regel sollte das Medikament vor allem morgens und nachmittags seine Wirkung entfalten, um die Mitarbeit in der Schule und bei den Hausaufgaben zu erleichtern. Tics (abnorme wiederholte Bewegungen oder stimmliche Äußerungen) können durch Psychostimulanzien ausgelöst oder verschlechtert, manchmal aber auch verbessert werden.

Zu Beginn der Behandlung können leichte Kopf- oder Bauchschmerzen sowie Schwindelgefühle auftreten. Diese Nebenwirkungen lassen aber meistens nach wenigen Tagen nach.

Antriebsminderung, traurige Verstimmung, Weinerlichkeit, Ängstlichkeit sind zumeist Zeichen einer zu hohen Dosierung.



Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Reinhardt,
ehem. Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Universität München

Die Experten der "Sprechstunde Kinderkrankheiten" beantworten zahlreiche interessante Fragen rund um die Kindergesundheit.


Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



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www.baby-und-familie.de; 19.11.2008, aktualisiert am 05.09.2011
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

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